Homöopathie und Schüssler Salze

Die Bezeichnung Homöopathie stammt von ihrem Begründer Hahnemann. Diese Therapieform basiert auf dem Simile – Prinzip, wonach Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden soll. Gemäß diesem Prinzip ist davon auszugehen, dass Krankheitssymptome nicht direkt durch Unterdrückung zu therapieren sind sondern dass sie Zeichen der Auseinandersetzung des Organismus auf Störungsursachen darstellen (vgl. DHU, 1998).

Die Anamnese umfasst sowohl die Geist- und Gemütssymptome als auch sogenannte Leitsymptome, die Schlüsselsymptome darstellen, Modalitäten (genaueren Charakterisierungen eines Symptoms), Allgemeinsymptome sowie lokale Symptome.

Indikationen stellen für die Homöopathie alle Beschwerdebilder dar, die der Selbstregulation des Organismus zugänglich sind.

Die Therapie der Biochemie nach Schüssler ist stark beeinflusst von der Cellular-Pathologie Virchows. Nach Schüssler ist die Ursache aller Lebensvorgänge in der Erregbarkeit der Zelle zu suchen, so dass Krankheit vor allem auf eine veränderte Zelltätigkeit zurückzuführen ist.

Schüssler ging davon aus, dass die Tätigkeit der Zelle von einem normalen Gehalt an anorganischen Salzen abhängig sei. Die Therapie bestand für ihn darin, das Defizit der anorganischen Stoffe durch Substitution in homöopathische Dosierung (in der Regel D6 oder D12) auszugleichen. Die Biochemie nach Schüssler umfasst 12 Funktionsmittel sowie 12 Ergänzungsmittel (vgl. DHU, 1991).